Analverkehr

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Analverkehr

Unter Analverkehr, auch Analsex, Analkoitus bzw. Coitus analis oder Coitus per anum (von lateinisch anusAfter“) genannt, versteht man das Einführen des erigierten männlichen Penis in den Anus des Sexualpartners. Anogenitaler Geschlechtsverkehr wird sowohl zwischen hetero- als auch homosexuellen Partnern praktiziert.

Sowohl für den aktiven wie für den passiven (empfangenden) Partner kann der Analverkehr lustvoll sein, Männer wie Frauen können durch anale Stimulation zum Orgasmus kommen. Der Analverkehr erfordert unter Umständen vorbereitende Maßnahmen und ein im Vergleich zum Vaginalverkehr behutsameres Vorgehen.

In der europäischen Antike sowie in außereuropäischen Kulturen war der heterosexuelle Analverkehr eine gängige Sexualpraktik, in einigen präkolumbischen Ethnien wie der Mochica-Kultur dies die häufigste Form des Geschlechtsverkehrs zwischen Mann und Frau, wohingegen der Vaginalverkehr primär der Fortpflanzung diente. Im christlich-abendländischen Kulturkreis wurde der Analverkehr lange tabuisiert, in den letzten Jahren hat Analverkehr jedoch eine zunehmende Verbreitung gefunden.

Laut Studien haben in den USA etwa ein Drittel, in Deutschland zirka die Hälfte aller heterosexuellen Paare mindestens einmal Erfahrungen mit Analverkehr gemacht. In vielen Partnerschaften gehört der Analverkehr als regelmäßig ausgeübte Sexualpraktik zum sexuellen Repertoire; der Anteil der Männer und Frauen, die Analverkehr regelmäßig ausüben, liegt zwischen 30 und 40 %.

Statistiken zufolge hat die Anzahl der Personen, die Analverkehr praktizieren, im Vergleich zu früheren Jahren zugenommen, ob dieser Zunahme eine reale Erhöhung oder eine durch Enttabuisierung des Analverkehrs bedingte offenere Auskunftsbereitschaft zugrunde liegt, ist allerdings unklar (siehe: Verbreitung in der Bevölkerung).

Prinzip

Der Afterbereich (Rosette) ist bei Personen beider Geschlechter eine sexuell stimulierbare erogene Zone, die mit vielen Nervenenden ausgestattet ist. Beim Mann führt passiver Analverkehr zusätzlich zur Reizung der sexuell empfindlichen Prostata, die einen Orgasmus auslösen kann. 

Bei der Frau können durch Analverkehr auch der sogenannte A-Punkt und das Scheidengewebe stimuliert werden. Für den aktiven Partner bedeutet der Analverkehr aufgrund der engeren und potenziell muskulöseren Körperöffnung eine intensivere Stimulation gegenüber dem Vaginalverkehr.

Als aktiv wird beim Analverkehr diejenige Person bezeichnet, die ihren Penis einführt (insertiver Analverkehr), als passiv, auch anorezeptiv, diejenige, bei der der Penis eingeführt wird (rezeptiver Analverkehr). Die Praktik setzt für viele Personen ein höheres Maß an Vertrauen voraus, wird andererseits jedoch oft auch als entsprechend intimer empfunden.

Aktiver Analverkehr gehört aus genannten Gründen für viele Männer zu den lustvollsten Sexualpraktiken. Passiver Analverkehr wird in vielen Fällen beim ersten Mal als unangenehm, jedoch mit wiederholter Durchführung zunehmend als lustvoll empfunden.

 

Mögliche Probleme und Komplikationen

Sexuell übertragbare Krankheiten

Wie auch bei anderen Sexualpraktiken besteht bei ungeschütztem Verkehr das Risiko, sich mit einer sexuell übertragbaren Erkrankung anzustecken, insbesondere mit HIV, Hepatitis B oder Hepatitis C. Beim Verkehr mit Personen mit unklarem HIV-Status sollte deshalb ein Kondom verwendet werden; eine erhöhte Sicherheit können spezielle, extra-stabile Präservative bieten, die eine höhere Elastizität und eine dickere Wandstärke aufweisen.

Die Verwendung von Gleitmitteln reduziert das prinzipielle Verletzungsrisiko erheblich. Das Humane Papillomvirus (HPV) steht im Verdacht, eine der Ursache des Analkarzinoms zu sein. Hierbei gilt Analverkehr ohne Kondome als risikobehafteter, da die Gefahr von Mikroverletzungen höher eingestuft wird als bei anderen Sexualpraktiken.

Eine sekundäre Proktitis (Entzündung des Mastdarms) kann durch Verletzungen verursacht werden. Durch Analverkehr bedingte Analfissuren sind ebenfalls ein relevantes Risiko. Häufig wird behauptet, dass Analverkehr zu einem Ausleiern des Schließmuskels führen kann. Bezüglich des Ruhetonus, der Grundspannung des Analkanals, wurde nach einer Studie eine Herabminderung der Spannung verzeichnet. Einige Mediziner vermuten, dass die Herabsetzung des Ruhetonus bei den an der Studie teilnehmenden Probanden durch ein bewusstes Erlernen der Entspannung des Schließmuskels bedingt ist.

Eine Studie legt einen Zusammenhang zwischen Analsex und Stuhlinkontinenz nahe. Die Studie wird jedoch von Fachleuten aufgrund methodischer Probleme kritisiert. Von einem Teil der Mediziner wird angenommen, dass Analverkehr zu einer Erhöhung des Risikos für einen Rektumprolaps beitragen kann. Studien hierzu gibt es nicht.

 

Hygiene und Verhütung

Mitunter existieren Bedenken bezüglich der Hygiene, welche sich meistens auf im Enddarm befindliche Fäkalreste beziehen. Die Angst, während des Verkehrs maßgeblich mit Kot in Kontakt zu kommen, ist jedoch größtenteils unbegründet.

Nach der Defäkation verbleibt kaum Stuhl im Enddarm, Anus und Enddarm stellen lediglich Durchgangskanäle dar und sind somit nur unmittelbar vor und während der Defäkation mit Kot in Kontakt. Dennoch kann es sein, dass der Penis durch den Verkehr mit kleinen Mengen Kot in Berührung kommt.

Sollten dennoch von einem oder beiden Partnern diesbezüglich Bedenken bestehen, kann ein Kondom verwendet werden. Abwechselnd praktizierter Vaginal- und Analverkehr sollte stets mit einem Kondomwechsel kombiniert oder aber der Penis vor dem Wechsel abgewaschen werden, da ansonsten Keime aus dem Enddarm in die Vagina eingebracht werden und Entzündungen auslösen können.

Darüber hinaus kann vor dem Verkehr eine Spülung durchgeführt werden, womit die Möglichkeit des Kontakts oder Austritts von Fäkalien während der Penetration ausgeschlossen wird (dies wird häufig auch vorbereitend in pornografischen Produktionen durchgeführt).

Insbesondere in Kulturen, in denen auf die Jungfräulichkeit der Frau bei der Eheschließung großer Wert gelegt wird, ist der Analverkehr eine gelegentlich praktizierte Alternative zu vorehelichem vaginalen Geschlechtsverkehr, durch die das Risiko einer Schwangerschaft vermindert und der Verlust des Jungfernhäutchens vermieden werden sollen.

Die Annahme, dass sich durch Analverkehr eine Schwangerschaft sicher vermeiden lasse, ist jedoch falsch. Auch beim Analverkehr kann Sperma in die Scheide gelangen und zu einer Empfängnis führen.

Quelle: Analverkehr Analverkehr

Autor - Escort Berlin
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Synonyme: Analsex,Analkoitus, Arschfick

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